Ohligs

Edelstahlplastik

Ich habe nach langer Zeit noch einmal Kunst im öffentlichen Raum dokumentiert.

Es handelt sich um die Edelstahlskulptur (dabei ist es eine Plastik) von Erich Hauser vor der Agentur für Arbeit in Solingen Ohligs.

Edelstahl: datiert 1988, von Erich HauserEdelstahl: datiert 1988, von Erich Hauser

Matthias Erntges schrieb dazu 2012:

Vollkommen von einheitlicher metallischer Ästhetik geprägt ist die Skulptur von Erich Hauser, die ebenso wie ihr hoher Sockel aus Stahl geschaffen ist und mit der grauen Architekturfassade der Agentur für Arbeit in Ohligs sowie mit dem Licht korrespondiert.

Spitzwinklig dreieckige und rhombische Formen strecken sich wie Strahlen gegen den Himmel, scheinen voller Energie, die nach außen drängt und sich ausbreitet. Die sich durch den konzeptionell zur Skulptur gehörenden schlanken Sockel massiv in die Höhe entwickelnde Arbeit führt auch zu einer subjektiven Empfindung dieses Strebens in die Luft bei gleichzeitiger Leichtigkeit.

Erich Hauser als einer der wichtigen Stahlbildhauer des 20. Jahrhunderts ist mit zahlreichen bekannten Arbeiten in vielen deutschen Städten vertreten und war dreimal Teilnehmer der documenta Kassel.

Irgendwie geht das Werk eine Symbiose mit dem Gebäude ein.

Wen es interessiert, was der Herr sonst noch für Werke in die Öffentlichkeit entlassen hat, der möge sich sich die Seite http://welt-der-form.net/Erich_Hauser/ ansehen.

Agentur für Arbeit: Kommunales JobcenterAgentur für Arbeit: Kommunales Jobcenter

Für die Abfalltonne

Glaubt man den Medien, so soll nach einem aktuellen Gutachten die Vermarktung des Stadiongeländes ein Minus von rund 1,2 Millionen Euro erbringen.

perfekt gepflegter Rasen im stillgelegten Stadionperfekt gepflegter Rasen im stillgelegten Stadion

Fasst man alles zusammen, so käme man aus ökonomischen Gründen zum Fazit: Abreißen und KEIN Neubau im Josefstal. Wenn die Stadt Glück hätte, so würde das für diese eine Nullnummer.
Mich würde interessieren, was die Stadt für die Gutachter hat aufwenden müssen.

Wozu werden Bauakten angelegt, wozu leistet man sich ein Stadtarchiv, wenn all dies bei der Prüfung ignoriert wird?

Der Ohligser Darth Vader

Eine weitere Seite aus dem Kapitel Solinger Kunstwerke im öffentlichen Raum:

Gummibärchen: Plastik von Erlefried Hoppe (1910 – 1992)Gummibärchen: Plastik von Erlefried Hoppe (1910 – 1992)

Die Bronzeplastik an der Ecke Emden-/Grünstraße soll eine Landes-Entwicklungsgesellschaft (LEG) in Düsseldorf in der Mitte der 1970er Jahre dort als Dekor platziert haben. Der künstlerische Entwurf für den Bronzeguss wird dem Künstler Erlefried Hoppe zugeschrieben. Angeblich ist der Name ,Gummibärchen‘ ein Einfall der Solinger Künstlerin Monika Knapp, die mit Erlefried Hoppe bekannt war.

Erlefried Hoppe? Da war doch etwas in der Solinger Innenstadt: das „Liëwerfrau“-Monument am Fronhof

Kurze Anmerkung von mir: Durch den Besuch des Humboldt-Gynmasiums am Weyer war ich bis Anfang der 1980er Jahre mit einigen Personen aus Ohligs eng befreundet (Emscher- und Grünstraße). Damals ist mir das ,Gummibärchen‘ nicht aufgefallen. Hat jemand eine Idee, wann die Plastik tatsächlich aufgestellt wurde?

Quellen:

Kunsttag oder künstlicher Tag

Heute setzten meine Kalendernotizen voll auf Kunst.

Zum Mittag kleine, feine Kunst in der city-art-Galerie in Ohligs, am Abend große Kunst zum ... im Museum Baden, sorry, Kunstmuseum Solingen gGmbH.

winterliche Sonne: von Pamela Puga (Galerie Cita-Art-Projekt)winterliche Sonne: von Pamela Puga (Galerie Cita-Art-Projekt)

Auf der abendlichen Fahrt nach Gräfrath wurde ich von diesem Kunstungetüm überrascht. Muss ich jetzt japanisch lernen?

Alien-Light: an der AmpelAlien-Light: an der Ampel

Was braucht man da noch Kunst in heiligen, subventionierten Hallen?

Wen es genauer interessiert:
Im Kunstmuseum wurde die Jahresschau der Solinger Künstler eröffnet, die in diesem Jahr unter dem Motto „Blickfeld“ steht. Parallel dazu fand die Eröffnung der Ausstellung „Momente“ statt. Die Retrospektive gibt einen Überblick über das Gesamtwerk des Solinger Künstlers Michael Klette. Klette wohnt in Solingen und unterrichtet am Walder Humboldt-Gymnasium.

Bei all den Reden, die zu diesen Gelegenheiten geschwungen werden, warte ich immer wieder auf den Augenblick, dass jemand aus dem Publikum Einhalt gebietet, und die Reden hinterfragt. In meinen Augen strotzen sie nur so von unlogischen Dingen. Wir fällt dazu sehr häufig ein altes Märchen ein: Des Kaisers neue Kleider.

Keine Ahnung, wie das Teil sich nennt: aber es stammt aus der Schleifung von Regis Noel (Kunstmuseum)Keine Ahnung, wie das Teil sich nennt: aber es stammt aus der Schleifung von Regis Noel (Kunstmuseum)

„Alles Tutti“ heißt die Ausstellung, die am heutigen Samstag in der City-Art-Galerie auf der Düsseldorfer Straße mit viel Musik eröffnet wurde. Mit den Künstlern Stefan Seeger, Werner Kölker und Ingo Ahlborn hat Galerist Timm Kronenberg eine spannende Mischung unterschiedlicher Auffassungen von Kunst zusammengeführt.

Seit der Vernissage ist das Gebäude an der Düsseldorfer Straße um ein Graffito reicher

Graffito in der HinterhofzufahrtGraffito in der Hinterhofzufahrt

Hinterhauseingang: Kunst natur purHinterhauseingang: Kunst natur pur

Ohligs ist verblüffend

Ganz große KunstGanz große Kunst

Glücklicher Döner und dann noch Pizza und Feinkost direkt nebeneinander, perfekt! Dieses Selbstbewußtsein ist bemerkenswert.

Mit Herrn Olsen in Solingens Unterwelt

es müsste Unterland heißen.

Solingens teuerste Bank: im öffentlichen RaumSolingens teuerste Bank: im öffentlichen Raum

39.000 Euro hat man dafür ausgegeben. Bei der Stadt glaubt man noch immer, dass der größte Teil des Geldes im Land NRW vom Himmel fällt – vermutlich eine Art Frau Holle im Fernsehturm am Landtag.

Eine Tür in der UnterweltEine Tür in der Unterwelt

Und bei dem neuen Busbahnhof samt Hauptbahnhofsvorplatz fällt mir nur die eine Frage ein: Warum hat man das noch nicht alles grün angestrichen?

Bahnhofsvorplatz Solingen-Ohligs aka Hauptbahnhof: in der Version perfekt-versiegeltBahnhofsvorplatz Solingen-Ohligs aka Hauptbahnhof: in der Version perfekt-versiegelt

Es gab mal eine Zeit, da hat man jeden Bach, jedes Gewässer einbetoniert und begradigt. Heute renaturiert man mit einem immensen Geldaufwand diese Planungssünden. Wenn ich mir die neu geschaffenen Plätze am Neumarkt und in Ohligs betrachtete, so frage ich mich, ob man jeden Fehler so lange wiederholen muss, bis man ihn im Schlaf beherrscht.

Hier halt: Biotop mitten auf dem HauptbahnhofHier halt: Biotop mitten auf dem Hauptbahnhof

Big brother is watching YOUBig brother is watching YOU

Neuer Abgang zur OLX-Unterwelt: der innovative Aufzug machte den Eindruck einer StörungNeuer Abgang zur OLX-Unterwelt: der innovative Aufzug machte den Eindruck einer Störung

Die montierten Lampen sind ein ungewohnter Hingucker.

Hallo, jemand zu Hause ?

Bitte Klingel betätigenBitte Klingel betätigen

Das Solinger Tageblatt und offensichtlich auch der Chefredakteur selbiger Zeitung geben den Robin Hood der von der Stadt Solingen geknechteten Investoren.

Es füllt sich einfach nicht: (ST am 28.10.2010)Es füllt sich einfach nicht: (ST am 28.10.2010)

Hier der Link zum Artikel: Es füllt sich einfach nicht

Zur Eröffnung des Parkhauses im Januar 2010 habe ich schon einmal einen Artikel geschrieben: Mühlenzwang

Ohligser Unterland

"Unterland" in Solingen-Ohligs"Unterland" in Solingen-Ohligs

Hiermit möchte ich eine Frage weitergeben, die die Tage von einem Blog-Leser an mich herangetragen wurde: Wie sind die Grenzen des Unterlandes zu ziehen und was ist der Ursprung der Bezeichnung ?

Was bedeutet heute für den Ohligser / Solinger die Charakterisierung „Unterland, Unterländler“ ?

Zur Erklärung für nicht Ohligser: In Solingen-Ohligs gibt es eine weitläufige Ortsbezeichnung "Im Unterland".

Aber kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Inhalt folgender Seiten: http://www.zeitspurensuche.de/02/sghokul1.htm und Auf kurioser Spurensuche.

Zitat: Es gibt wenige Ortschaften innerhalb Groß-Solingens, die so von dem Wandel und Werden der Zeit berührt worden sind wie diese beiden. Es fing an mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Köln-Elberfeld. Und der hohe Damm, der im Anschluß an den Bahnhof Ohligs hier errichtet werden mußte, wodurch auch die damalige Gemeinde Merscheid, später Ohligs, in ein Ober- und Unterland geteilt wurde, brachte auch gerade diesen Ortschaften sehr fühlbar zum Bewußtsein, daß eine neue Zeit gekommen und mit ihr die Verbindung mit Ohligs empfindlich gestört war.

bzw: Ohligser Unterland „Schwierig“, lautet Rogges erster Kommentar zu dieser Bezeichnung. „Keiner weiß, wo das Ohligser Unterland anfängt und wo es aufhört.“ Klar ist jedoch, dass sich der Begriff seit etwa 1910 durchgesetzt hat. „Ich habe einen Hinweis auf einen Verein Lyra Unterland gefunden, der 1910 gegründet wurde“, erklärt der Leiter des Stadtarchivs. Übrigens: Die Sparkassen-Filiale an der Hildener Straße trägt auch den Namen Unterland. „Die meisten Ohligser definieren das Unterland als etwas, was hinter der Bonner Straße anfängt und an der Grenze zu Hilden aufhört.“

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