www.solingen-spart.de ist online

Solinger OB Norbert Feith schaltet das Portal www.solingen-spart.de frei: links im Bilder: Lutz Peters, Pressesprecher; rechts: OB Norbert FeithSolinger OB Norbert Feith schaltet das Portal www.solingen-spart.de frei: links im Bilder: Lutz Peters, Pressesprecher; rechts: OB Norbert Feith

Seit 18:15 Uhr ist das Internetportal www.solingen-spart.de für 3 Wochen freigeschaltet. Interessierte und registrierte Nutzer können ihren Senf zu den vorgestellten Einsparmaßnahmen von sich geben.

Momentan kann ich nur eines sagen. Es war für mich erschreckend festzustellen, wie desinformiert viele der im Konzertsaal anwesenden Bürger sind. Die gestellten Fragen und Statement zeigen mir, dass sehr wenige Bürger bisher begriffen haben, wie eine Stadt im Groben geschweige im Detail funktioniert. Man extrapoliert die Funktionsweise seiner kleinen Familie auf das komplette Gemeinwesen, und wenn etwas nicht funktioniert, so sucht man als erstes den Schuldigen beim Nachbarn.

Es zeigt, wo auf jeden Fall nicht gespart werden sollte: in der Bildung!

Die Umgangsformen empfand ich auf beiden Seiten (Bürger – Verwaltung) optimierungsbedürftig. Teilweise dachte ich an die Formulierung: Die da oben – die da unten

Berichterstattung in den Medien:

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Solingen spart

Gestern Abend war es also so weit. Oberbürgermeister Norbert Feith aktivierte symbolisch per Not-Aus-Knopf das Internet-Portal http://www.solingen-spart.de. Oberbürgermeister Norbert Feith startet Bürgerhaushalt per Knopfdruck Etwa 200 Bürger waren in ...

Kommentare

Wie war

das mit dem Beitrag von 1977 und deiner Meinung dazu?
Warum sollte sich was ändern?

Was passiert wenn der Hebesatz für Grundsteuer und Gewerbesteuer "angehoben" wird?

Als Eigentümer und Bewohner von Häusern und Wohnungen zahlst du mehr, das Geld ist weg.
Als Vermieter gibst du das an deine Mieter weiter, denen fehlt das Geld.

Der Gewerbetreibende zahlt mehr Miete und mehr Gewerbesteuer, was macht der jetzt, er muss die Preise erhöhen oder er macht seine "Bude" zu oder wandert ab.

Wie soll das funktionieren? Gewinner ist die Stadt, der Bürger ist der "Gemolkene", aber er merkt es nicht mal.

Wenn die Monopoly-Stadt SG weitere Schildbürgerstreiche umsetzt, dann geht es bestimmt nicht bergauf.

Frechheit

Die Aufforderung für Sparvorschläge ist an sich schon eine Frechheit.
Das Abzocken der Bürger hat das Höchstmaß längst überschritten.
Eine Sparmaßnahme ist nicht, in völlig kaputte Straßen noch Einbauten zu installieren.
Die überflüssige Ampel Bismarckstr. Ecke Kirbergerstr. könnte durch einen Kreisverkehr oder Schilder ersetzt werden.
Alternativ könnte ja der Jenige mit der Sparvorschlägeidee auf die Hälfte seines Gehaltes verzichten.
Übrigens: Warum wurden die Bürger nicht gefragt, als die Kassen noch gefüllt waren?
Gute Nacht Solingen, gute Nacht Deutschland

Persönliche Sichtweise

Dass die Veröffentlichung und Kommentierung von Sparvorschlägen per se ein Frechheit ist, kann ich nicht nachvollziehen. Dass Du es persönlich so empfindest, schon eher.

Thema Abzocke: Gehe ich Recht in der Annahme, dass für Dich jede Art von Steuer eine Abzocke ist?

Deine Vorschläge zur Ausgabensenkung kannst Du auf der Internetseite www.solingen-spart.de direkt vorbringen (oder wende dich an den Bezirksvertreter bzw. die in Solingen tätigen Politiker deiner Farbe) . Dort werden sie zur Kenntnis genommen, ob die Politik anschließend diese umsetzen lässt, steht auf einem anderen Papier.

Die Frage, warum die Bürger nicht früher gefragt wurden, musst Du die alten OBs fragen. Der von den Bürgern 2009 gewählte OB Norbert Feith hat sich für die Bürgerbefragung entschieden.

So hat sich gestern der OB in etwa ausgedrückt. Nicht zurückblicken und nach den Schuldigen suchen, sondern den Blick nach vorne auf die vor uns liegende Probleme gerichtet diese zielstrebig anpacken. Vom Prinzip gebe ich im Recht. Nur wer die Fehler der Vergangenheit konsequent ausblendet, der ist verdammt dazu, diese zu wiederholen. D.h. man sollte aus Fehlern lernen.

Frechheit

Ich verstehe seine Denkweise schon. Was diese Website betreibt, ist pure Propaganda -- und das in miesester Form: Es gibt Sparvorschläge der Verantwortlichen, die dürfen kommentiert werden. Ändern werden diese Kommentare nichts. Wenn der Rat der Stadt letztlich beschließt, heißt es dann: wir haben die Bürger befragt und die waren dafür.
Was fehlt: ernsthaftes Aufgreifen der Vorschläge, die dort außer der Reihe von anderen gemacht werden.
Irgendwie erinnert mich diese Website an eine Umfrage: du bekommst einen Haufen Fragen vorgesetzt, die du ausschließlich nach Schema beantworten darfst. Was du sonst so von der Sache hälst, zählt gar nicht.
Glaube keiner Statistik ... ach was, jede politische Statistik ist Betrug.

Art der Umfrage

Ich glaube zu wissen, was Du meinst.

Statt zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur zu fragen:
Wie fahren Sie täglich zur Arbeit:

  1. Mit dem eigenen Auto ?
  2. Mit dem ÖPNV ?
  3. Mit dem Fahrrad ?

Mit dem eher der Status Quo manifestiert wird. „Sehen sie, 75 Prozent nutzen den eigenen PKW, daher müssen wir die Straßen ausbauen“.
Da fehlt die Frage:
Wie würden Sie gerne täglich zur Arbeit fahren:

  1. Mit dem eigenen Auto ?
  2. Mit dem ÖPNV ?
  3. Mit dem Fahrrad ?
  4. eigener Vorschlag

Verstehe ich dich richtig?

Im Prinzip nein

Lies dir noch einmal deine eigenen Worte durch:

Es war für mich erschreckend festzustellen, wie desinformiert viele der im Konzertsaal anwesenden Bürger sind. Die gestellten Fragen und Statement zeigen mir, dass sehr wenige Bürger bisher begriffen haben, wie eine Stadt im Groben geschweige im Detail funktioniert.

Genau so ticken unsere Politiker: der Bürger ist dumm, nur wir wissen, was zu tun ist. Was wir benötigen, das ist das gelegentliche Nicken des dummen Volkes.

Folglich machen sie ihren Plan, halten ihn hin, und der Bürger darf nicken. Vom Plan abweichen wollen die Herren sowieso nicht mehr.

Sparvorschlag

Verkauft Aufderhöhe an Langenfeld. Die meisten Aufderhöher würden es begrüssen.

Nein danke!

Vielleicht ist Leichlingen interessiert.

sparen

warum werden von seiten der stadt noch zuschüsse gezahlt wo die stadt doch pleite ist. wer ins Teather gehen will der soll einen höheren eintritt bezahlen damit es ich selber tragen kann das gleiche gilt auch für badeanstalten zum beispiel man zahlt 5 euro für den ganzen tag schwimmen es wird aber nur eine stunde genutzt wer länger bleiben will der soll auch mehr zahlen. das gleiche gilt auch für kindergarten ich habe kein kind in die welt gesetzt, damit ich es dann im kingergarten abgeben kann damit die eltern ruhe vor den kindern haben. ich habe selber 5 kinder die nicht im kindergarten waren. sie haben aber alle eine gute erziehung und haben auch alle eine arbeitsstelle bekommen . mein 1 sohn ist sogar am studieren auch ohne kindergartenbesuch. die grundsteuer zu erhöhen ist der gröste fehler die sie machen können es wird doch zuletzt auf die mieter fallen und sie werden gezwungen sein in eine andere stadt zu ziehen, sodas einenes tage solingen ohne bürger da steht. auch die stadtfahrzeuge sollten nur für die fahrten genutzt werden für die sie gedacht sind es werden aber diese fahrzeuge in den meisten fällen für privatfahrten benutzt fahrten zum einkaufen fahrten zum trödelmarkt und so weiter. das sind kosten die die stadt tragen muss.so könnte ich noch einige sachen aufzählen, aber ich frage mich wann wird die stadt den tatsachen ins auge sehen und ihre fehler eingestehen.

Sparen

Hallo Zusammen,
das Problem von Solingen ist, dass man "irgendwo" noch dem "Eine-von-drei-bergischen-Großstädten" Image nachläuft:
Zu einer Großstadt gehören Theater, tüchtig ÖPNV, möglichst viele Bahnhöfe, Schwimmbäder, Kulturmöglichkeiten etc.

Wenn aber nun fast alle Großstadt-üblichen-Einnahmen plötzlich wegbrechen?
Die Stadt langsam aber sicher für viele Einkommensteuer-Bürger zur Schlafstadt wird?
Die vielen einfachen, schlecht bezahlten (aber immerhin bezahlten) Arbeitsplätze für immer maschinell wegrationalisiert sind?
Die Stadt Industrie-ansiedlungstechnisch ein massives (geografisches) Rauf-runter-Ecke-Ecke-Problem hat.

irgendwie erinnert mich das an den Wg zum Oldtimer-Auto (gilt auch für andere Verkehrsmittel und Gebäude):

A. Zuerst wird immer wieder über den TÜV geschweißt, ist ja nur ein Gebrauchtwagen.

B. Nach vielen Jahren wird das Auto als Youngtimer billig renoviert, vielleicht mit drittklassigem Neulack.

C. Nach weiteren Jahren lebt die Karre immer noch (gute Substanz) und ist nun aber unter Oldtimer-Maßstäben vollkommen verbastelt, nach Neuwagen Maßstäben vollkommen unmodern, schwer zu fahren - irgendwie unsicher.

D. Irgendwer hat die Karre mittelmäßig preiswert erworben (fast damaliger Neupreis), aufgebockt und schneidet alles kaputte raus, um komplett, originalgetreu neu nachzubauen.

An Punkt D ist Solingen definitiv noch nicht angekommen. Und da ab D alles länger dauert als eine Legislaturperiode...

Gruß
Jens

Uns älteren Menschen liegt

Uns älteren Menschen liegt viel daran, dass in Solingen ein Schwimmbad für uns zur Verfügung steht. Es könnte auch nur morgens sein. Unser Vorschlag z. Sparen wäre, 1 Euro mehr Eintritt und weniger Personal.
MM

Grund- und Gewerbesteuererhöhung

Die Erhöhung ist einfach weitergegeben, aber was kommt danach ?

Welches Unternehmen wird sich denn noch bei uns ansiedeln? bzw. wie viele werden sich in den Nachbarstädten die mit einer geringeren Steuerlast auskommen, verlagern ?

Wo wir doch dringend neue Arbeitsplätze brauchen, sowie Unternehmen die Steuern einbringen.

Wovon sollen die Hauseigentümer und Mieter die Erhöhung bezahlen?

Fazit ist doch, diese Steuererhöhung bringt nur kurzfristig der Stadt höhere Einnahmen, aber was kommt danach ?

Ich glaube man muß zuerst mal unseren ganzen Verwaltung-Apparat durchforsten, hier ist bestimmt noch einiges zu sparen.

H. SCH

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer zu erhöhen ist der falsche Weg. Das hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert. Es ist dann wieder mit Firmenabwanderungen zu rechnen und es werden auch keine Firmen von außerhalb nach Solingen kommen.

Solingen Spart / Vorschlagsliste der Verwaltung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

so löblich es ist, dass die Bürger befragt werden. So wenig werden sie bewirken können. Alle Einrichtungen die von Schließungen bedroht sind, bzw. wo Zuschüsse gestrichen werden sollen, sind mit Steuergeldern errichtet worden Aufgabe der Verwaltung ist es, diese Einrichtungen zu pflegen (auch mit Hilfe von Steuergeldern). Es gab einmal die VBS. Damals ist den Bürgern erklärt worden, die Idee des VBS von Herrn Dr. Ingolf Deubel wäre der Stein der Weisen. Denn sämtliche Liegenschaften würden in den Vermögensbetrieb Solingen eingegliedert und man kümmere sich dort um rechtzeitige Instandsetzung und Renovierungsarbeiten. Inzwischen ist der VBS wegen Vermögenslosigkeit aufgelöst und die meisten Gebäude sind in einem so schlechten Zustand, dass enorme Kosten für Renovierungsarbeiten anfallen und bei der Kassenlage der Stadt nicht durchgeführt werden können. Hier sind Millionenwerte vernichtet worden. Sie verlangen nun, dass die Bürger mit den vogeschlagenen harten Schritten einverstanden sein sollen.

Ich bin dafür, dass sich die Bürger engagieren sollen und setze das mit anderen Solingern
seit dem Jahre 1981 um. Es sollten aber auch Vorschläge seitens der Verwaltung gemacht werden, so das ohne Schwierigkeiten (Rücksichtnahme auf das Verwaltungsrecht) ein solches Bürgerengagement in welchem Sekor auch immer, umgesetzt werden kann. Nur so kann ein Dialog zwischen Verwaltung und Bürger entstehen. Vor allen Dingen sind Hintergrundinformationen notwendig.

Mit freundlcihen Grüssen

M. Prasse

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