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ars publica

Seit heute ist die Stadt Solingen um ein Verzeichnis reicher! – Soweit die positive Nachricht!

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ars publica -
Kunst und Denkmäler im öffentlichen Raum in Solingen

nennt sich die neue Seite auf dem Stadtserver und in gedruckter Form auch als tote Baumausgabe.

Broschüre: Ars PublicaBroschüre: Ars Publica
Was eine tolle Idee und Dienstleistung am Bürger zu sein scheint, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als trauriges Ergebnis. Was ich bemängele? Das Verzeichnis ist unvollständig und es fehlen im heutigen Zeitalter die GPS-Koordinaten – überhaupt die Unterstützung der Smartphones! Wo ist die Verknüpfung mit dem geoportal der Stadt Solingen?

Ich vermute, das irgend wann das Geld aus einem Fördertopf verbraucht war. Daraufhin hat man den Stand der Dinge unters Volk geworfen.

Nachtrag: Einen Tag nach der Präsentation der Broschüre war im Solinger Tageblatt zu lesen, dass die Macher keinen Wert auf die Vollständigkeit der Aufzählung gelegt hätten. Man hoffe auf das Engagement der Bürger. Nur wie man sich das vorstelle, dazu gab es keine Gedanken.

Lebenshilfe übernimmt Birkerbad nicht

So der Titel der Pressemitteilung 234pe - 14.04.2011 der Stadt Solingen.

Wannenbad im Birker Bad: die Wasse ist leerWannenbad im Birker Bad: die Wasse ist leer

Im Wortlaut:

(pa) „Nach intensiver nochmaliger Prüfung des Projekts hat der Vorstand der Lebenshilfe beschlossen, von der Übernahme des Hallenbades Birkerstraße Abstand zu nehmen.“ Mit diesen Worten zog Lebenshilfevorsitzender Kurt Reiner Witte heute das Fazit unter ein etwa einstündiges, in guter Atmosphäre verlaufenes Gespräch mit Oberbürgermeister Norbert Feith und den Beigeordneten Hartmut Hoferichter und Ernst Schneider.

„Die Entscheidung ist der Lebenshilfe außerordentlich schwer gefallen“, so Kurt Reiner Witte. Die Ereignisse in Fukushima hätten nun dramatisch vor Augen geführt, wie rasch die Energiepreise, kritischer Faktor beim Betrieb eines Hallenbades, in die Höhe schnellen könnten. Solche Zukunftsrisiken könne der Verein nicht tragen. Der Vorsitzende bedankte sich bei der Stadt und allen Verhandlungspartnern für die Offenheit, die Fairness und das große Engagement, das trotz hohen Geld- und Zeitaufwandes nun leider doch nicht zum erhofften Ziel geführt habe.

Auch Oberbürgermeister Norbert Feith bedauerte die Entscheidung: „Die Verwaltung hat in der Vergangenheit erhebliche Anstrengungen unternommen, die Rahmenbedingungen günstig zu gestalten.“ Auch das Problem der Umsatzsteuer, das die Verhandlungen zum Stocken gebracht hatte, sei letztlich gelöst worden. Doch nun müsse die Stadt in die Zukunft schauen. Fürs erste werde die Stadt das Bad für das Schul- und Vereinsschwimmen offenhalten. Mit dem Ziel, die Fördermittel für den Standort zu erhalten, werde die Verwaltung nun Möglichkeiten für weitere Entwicklungsoptionen prüfen.

Was ist nicht so ganz verstehe: Was hat Fukushima jetzt mit den Energiepreisen für das Bad zu tun? Steht ein Siedewasserreaktor im Keller?

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