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Blumentalweg

Eine ortskundige Person schenkte mir einen Einblick in einen Teil von Solingen, der mir so bisher nicht bekannt war. Danke!

Start war der Parkplatz am Museum Baden, aka Kunstmuseum Solingen. Und schon hier merkt man sehr bald, wie gut die Korkenziehertrasse von der Bevölkerung angenommen wird. Als Fußgänger hat man die Arschkarte gezogen, passt man nicht höllisch auf, wir man von den mehr oder neuerdings weniger strampelnden Fahrradfahrern belästigt.

Gut, wenn man die Trasse in Höhe der Walder Straße verlassen kann. Die Brücke kann man noch für einen Blick auf das alte Städtchen nutzen.

Blick auf Gräfrath von der Eisenbahnbrücke über die Walder StraßeBlick auf Gräfrath von der Eisenbahnbrücke über die Walder Straße

Ab dort geht es einen paar Meter entlang der Oberhaaner Straße( einst die Hauptverbindungstraße A46 und Gräfrath), bis dann links der Blumentalweg abbiegt, dem wir folgen.

Bis zur Eschbach/Bausmühle geht es entlang der Itter.

KratzkottenKratzkotten

In der Eschbach angekommen, darf man folgendes zur Kenntnis nehmen:

Kleinbuslinie 688Kleinbuslinie 688

BausmühleBausmühle

Direkt unterhalb der Mühle, der Zieleskotten

ZieleskottenZieleskotten

Der Umkehrpunkt, Bausmühle, entlang des Holzer Baches über Gütchen, Fürkeltrath, Oberhaaner Straße, Gräfrath zurück zum Ausgangspunkt.

Mit einer labenden Pause am Naturfreundehaus Holzbachtal benötigt man für die rund 7km Wegesstrecke gut 3,5 Stunden.

Am Holzer BachAm Holzer Bach

PrivatsraßePrivatsraße

die ehemalige Brennerei in Fürkeltrathdie ehemalige Brennerei in Fürkeltrath

Brücke EipaßBrücke Eipaß

Kunst am Kasten: am Kunstmuseum SolingenKunst am Kasten: am Kunstmuseum Solingen

Hier die zugehörige Karte:

KarteKarte

Unter der Brücke

Man werkelt immer noch an der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands, auch am Samstag.

Gerüst im Bogen der Müngstener Brücke: 2 Menschen schrauben dort oben gut 100 Meter über der WupperGerüst im Bogen der Müngstener Brücke: 2 Menschen schrauben dort oben gut 100 Meter über der Wupper

Der Verschleiß dieser Lager war der Hauptgrund, dass die Müngstener Brücke für die Nutzung gesperrt wurde.

RollenlagerRollenlager

Mittlerweile sind die Dinger ausgetauscht, die Brücke zur Nutzung wieder freigegeben. Derzeit steht ein neuer Anstrich an.

eingerüsteteingerüstet

Auch das rostet unter der Brücke:

HundeHunde

Ein Freitag im Mai 2017

Mittags eher langweilig

Hohenscheid am 28. April 2017: recht schattig bei +10°CHohenscheid am 28. April 2017: recht schattig bei +10°C

Abendlich Rückfahrt vom Büro, Stauerparty auf der A46, dann urplötzlich ab Steinenhaus, the Fog, Nebel des Grauens, der auch imposante Seiten hat:

SteinenhausSteinenhaus

Wupperheih: im Bertramsmühler BachtalWupperheih: im Bertramsmühler Bachtal

die Burch im Abendlichtdie Burch im Abendlicht

Gute Nacht!

SonnenuntergangSonnenuntergang

Nur mal so zwischendurch

Der Blick ins Tal der Wupper: So im Frühling haben die Farben eher einen unnatürlichen CharakterDer Blick ins Tal der Wupper: So im Frühling haben die Farben eher einen unnatürlichen Charakter

von der Modellbahn ?von der Modellbahn ?

HästenHästen

Der Schutthaufen warten immer noch auf seinen Abtransport:

SchutthaldeSchutthalde

Immerhin hat die Stadt Solingen die Lücken geschlossen, die der Abrissbagger in den Asphalt gerissen hat:

Lieber Herr wirf AsphaltLieber Herr wirf Asphalt

Endstation Scalabrin

Kiosk am Bülowplatz, am Tage vor der geplanten NiederlegungKiosk am Bülowplatz, am Tage vor der geplanten Niederlegung

Stunden später:

EndstationEndstation

Hoffentlich sortenrein zur Entsorgung eincontainert.

Zum Abschluss noch ein Foto aus besseren Zeiten:
Kiosk am Bülowplatz zu besseren Zeiten: August 2004Kiosk am Bülowplatz zu besseren Zeiten: August 2004

Wer sich bei dieser Gelegenheit den dahinter liegenden Park zu Gemüte führt, dem kann die Frühlingsdepression drohen; ist aber eine andere Geschichte.

Park im BülowplatzPark im Bülowplatz

Wer war der Namensgeber? Bernhard von Bülow (1849–1929), deutscher Politiker und Staatsmann

Bemooste Betonpilze sollen zum Verweilen einladen

Betonierte StadtmöbelBetonierte Stadtmöbel

Aufderhöhe, ein kurzer Besuch

1977 schrieb Hans Grah in seiner (Fest-)Schrift zum 100jährigen Bestehen des Turn- und Sportverein Solingen-Aufderhöhe e.V. 1877:

Die jungen Leute und die Neubürger von Aufderhöhe mögen uns den nostalgischen Ausflug verzeihen. Er war für sie vielleicht langweilig, aber bitte, gönnen Sie der älteren Generation diesen Rückblick in eine zurückliegende Zeit. Wenn man bedenkt, dass ein ähnlicher Ausflug in 50 Jahren gemacht werden sollte, so wird man erkennen, dass das nicht mehr möglich ist. Wer kennt schon den Nachbarn, nicht den von nebenan und schon gar nicht mehr den von der anderen Straßenseite. Das moderne Leben, wo man nicht mehr über die Hecke ein kleines Schwätzchen hält, sondern mit dem Auto vorüberfährt, lässt das alte Zusammengehörigkeitsgefühl nicht mehr aufkommen.

So reizvoll es auch wäre, auf dem gleichen Weg Vergleiche mit heute anzustellen, so ist das nicht mehr möglich. Festhalten wollen wir nur einige wichtige Veränderungen und Entwicklungen, vor allem einige Firmen nennen, die den Namen Aufderhöhe mit bekannt machen. Inzwischen haben wir eine Zweigstelle der Stadtsparkasse Solingen hier, eine neue Post, eine neue evangl. Kirche an der Opladener Straße und eine an der Uhlandstraße, ebenfalls eine neue katholische Kirche an der Friedenstraße. Drei Kindergärten betreuen unsere Kinder, die Schulen Uhlandstraße und Aufderhöhe sind erweitert, die Schule Börkhaus-Siebels ist als Neubau hinzugekommen. Wir haben die Apotheke Arno Gaebert und einen verkehrsreichen Autobusbahnhof, eine moderne Turnhalle an der Gillicher Straße und ein Jugendheim des Fußballbundes. Das Krankenhaus ”Bethanien“ ist großzügig erweitert worden und bietet vor allem vielen alten Leuten eine Wohnmöglichkeit. Viele Viertel mit reizenden Einfamilienhäusern und mehrstöckige Wohnhäuser haben das Bild verändert.

Soweit Hans Grah mit seinen Ausführungen, die jetzt 40 Jahre zurück liegen. Vieles hat sich inzwischen geändert. Noch stehen 10 Jahre aus.

Post Aufderhöhe 1958: Foto aus "Auf der Höhe, Solingen, Ein Streifzug durch die Zeit, Hans Grah, 1977"Post Aufderhöhe 1958: Foto aus "Auf der Höhe, Solingen, Ein Streifzug durch die Zeit, Hans Grah, 1977"

Die Post hat das Gebäude schon vor Jahren verlassen, die Metzgerei ebenfalls.

Aufderhöher Straße 111/113: im Februar 2010Aufderhöher Straße 111/113: im Februar 2010

Das Postamt und das Gebäude, in dem sich zu meiner Kindheit die Metzgerei Lüttges befand, existieren sei 2017 nicht mehr.

Baugrube: Aufderhöher Straße 111,113Baugrube: Aufderhöher Straße 111,113

Stadtsparkasse in Aufderhöhe seit 1956: Foto ebenfalls Hans Grah, Streifzug durch die ZeitStadtsparkasse in Aufderhöhe seit 1956: Foto ebenfalls Hans Grah, Streifzug durch die Zeit

Das Geldinstitut hat schon länger das Haus an der Nussbaumstraße 1 verlassen. Vermutlich fehlten passende Tresore für die anfallenden Geldmengen, daher erstellte die Stadtsparkasse in die 1995er Jahren einen Neubau auf dem ehemaligen Kirmesplatz sowie der Schießanlage des Schützenvereines 1885 e.V.. Nach Schlecker geht nun ein Hairdesigner seiner Profession in den ehemaligen Geschäftsräumen nach.

Nussbaumstraße 1Nussbaumstraße 1

Wird fortgesetzt ...

Interessant ist, dass die richtig alten Gebäude überleben.

Moderne Turnhalle? Ist die nicht seit Jahren wegen Baufälligkeit gesperrt (1958 eingeweiht, 1962 ?? abgebrannt, Neubau 1964 fertig, 15. Mai 2009 gesperrt)?

Freibad AufderhöheFreibad Aufderhöhe
1923 durch einen Arbeiterverein angelegt, 1924 als Freibad "Höher Heide" am Kesselsweiher (Aufderhöhe) eröffnet, nach der Badesaison 1990 geschlossen, 2012 durch die Stadt renaturiert.

The Day after Sturm THOMAS

Hier in Hästen ohne bemerkenswerte Schäden. Ein abgängiger Ast zerlegte die Stromversorgung der Straßenbeleuchtung und versuchte sich als Straßensperre. Letztere beseitigten Einheimische mit der griffbereiten Kettensäge. Die Stadt Solingen kümmerte sich umgehend um die Freileitung. An anderer Stelle pustete Mann die Sturmrückstände vom zuständigen Grundstück.

Hohenscheid am 24. Februar 2017Hohenscheid am 24. Februar 2017

Nein, der Baum rechts im Bilde musste nur einer Baudame weichen.

Trampolin auf AbwegenTrampolin auf Abwegen

Trump ohne KopfhaarTrump ohne Kopfhaar

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