Bahnhof Gräfrath: (August 2009)
Das Solinger Tageblatt stellt in seiner heutigen Ausgabe die Frage:
»Aus für Gräfrather Bahnhof?«
Ein neues Gutachten beziffert die Menge der Originalsubstanz, die man bei einem Wiederaufbau nutzen könnte, auf maximal 10 Prozent. Ob damit der Absperrzaun gemeint ist, weiß ich nicht.
Was das Ende des Bahnhofes angeht, die Strecke Vohwinkel–Gräfrath wurde schon im Mai 1989 stillgelegt.
Seit September 1999 soll der Bahnhof Eigentum eines Gräfrather Investors sein. Seit dem 9.6.1988 ist das Gebäude Wuppertaler Str. 179 unter Nummer 272 (ehem. Gräfrather Bahnhof - Empfangsgebäude incl. Güterschuppen) in der Solinger Denkmalliste verzeichnet.
Wandverhübschung am Güterschuppen
Ein paar Links:
Bauuntersuchung 2006,
Die Korkenzieherbahn
Solingen: Streit um Gräfrather Bahnhof hält an (RP ONLINE, 28.08.2009)
Bahnstrecke Solingen–Wuppertal-Vohwinkel
Nun haben wir es aus berufenem Munde, in diesem Tempel der Muse wird der regionalen Kunst mit ihrer Beliebigkeit ein Forum gegeben. Mich wundert sehr, dass ein Sammler mit geschichtlichem Anspruch so über die zeitgenössische Kunst urteilen will. Wie wird man darüber (über die Kunst mit ihrer vermeintlichen Beliebigkeit) in 70 Jahren denken? Ist die Ignoranz und Abwertung nicht ebenfalls eine Art von „Verfolgung“?
Museum Baden: in Solingen-Gräfrath (vormals Rathaus und später Klingenmuseum)
Gräfrath auf besondere Art entdecken. Von der Klostergründung bis zur Auflösung. Geschichte und Geschichten rund um Gräfrath erzählt der Stadtführer Ingo Dültgen, der in historischer Schleifertracht durch den denkmalgeschützen Ortskern führt. Treffpunkt ist Sonntag, der 25. Juli, 14:00 Uhr am Eingang des Klingenmuseums Klosterhof 4.
Kosten: 5 Euro pro Nase. www.expeditionsolagon.de
Der bebilderte Teminhinweis im Solinger Intelligenzblatt (siehe obiges Foto) hat was. „Aul Grewert“ ist das alte Gräfrath. Das Foto zeigt hingegen Unterburg. Wer glaubt, auf dem Foto einen Schleifer bei der Auslieferung zu erkennen, den muss ich erneut enttäuschen. Erstens übernahm dies früher die Lieferfrau. Zweitens ist auf dem Foto das Denkmal des Burger Brezelbäckers zu erkennen. Die Geschichts- und Ortskenntnisse sowie die Kreativität unserer Redakteure überrascht mich immer häufiger.
Schlag nach bei Picard: Grewert Gräfrath; On; 1135 Grewerode; 1177 Grevenrode. Zu ahd. grâve, mndd. grêve, grundherrlicher Gerichtsbeamter, Aufseher, Graf, Ritter.
Wer unbedingt auf einer geführten Wanderung durch Burg besteht, dem empfehle ich: http://www.bergischbewegt.de/Burg.html
Detail aus "The Ark", 2010: Öl auf Leinwand - Joseph Sracic
Wer es zur Eröffnung nicht geschafft hat, die Ausstellung dauert vom 25.06.2010 bis zum 19.09.2010. Mehr Info direkt auf der Museumsseite: Museum Baden in Gräfrath.
Greedy Picknick, 2009: Öl auf Leinwand - Joseph Sracic
Für den kleinen Hunger gibt es auch etwas … Es soll die Zerbrechlichkeit des eigenen Seins zeigen ?
Salzstangen und Knäckebrot: Alice Musiol
Mann kann auch keine fünf Minuten in Ruhe Mopsen ohne dabei Fotografiert zu werden. (Dank an Margret.)
The Making Of:
Fand ich gestern innerhalb von ein paar Meter …
Und wer brüllte/plakatierte hier?
in Solingen. Hedderich-Pavillon, Karstadt, OB Wintergarten, Terrasse des OB-Kandidaten und nun auch noch der Gräfrather Bahnhof, nichts geht in der Klingenstadt – Abrissbirnentechnisch gesehen.
mehrstufiger Sockel: einst Teil eines Kriegerdenkmales
Die Tage bemerkte ich am Rande des Vorplatzes zum Museum Baden ein neues künstliches Werk, flankiert von den bekannten Werken der Künstler Kratz und Kortenbach.
Meine Neugier brachte folgende Erkenntnisse:
1.) Das Solinger Tageblatt berichtete am 25.07.2009 unter der Überschrift
„Zum Schwerte greift, wer seine Heimat liebt“ – wieder überlesen …
MUSEUM BADEN Reste einer ehemaligen Siegessäule –
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